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Hello? Democracys calling!

In Politik - Gesellschaft - Philosophie, Tech & Web x.0 on November 14, 2009 von Martin Prechelmacher Mit Tag(s) versehen: , , , , , , , , , ,

Mondi leggeri

via .chourmo.

Recently I had a pretty interesting Facebook-Chat with Valentin Eisendle about the possibilities of a democratic telecommunication-system.  Rumor has it apple is going to include RFID-chips in future versions of the popular iPhone. While Leander Kahney over at Cult of Mac seems to be extremely thrilled about this, it really is a reason for major concern. It’s not just that RFID is extremely unsafe (see here, here, or here), it also raises serious privacy concerns, e.g.: Every single move can be tracked even with GPS and network turned of. And with RFID becoming your main ID, it being hacked could give a hacker access to your wallet, your health details and everything else you want to keep safe from the world.

Something like that could not happen with hardware like openmokos Neo 1973, a completely open sourced mobile phone. This way it would also be possible to develop and deploy a democratic telecommunication-system.

What do we mean by democratic telecommunication? Mehr lesen »

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»Die Wissenschaft und die Lehre ist frei!«

In Politik - Gesellschaft - Philosophie, Tech & Web x.0 on November 13, 2009 von Martin Prechelmacher Mit Tag(s) versehen: , , , , , , ,

Gedanken Segantinis
Image via Wikipedia

Es gibt derzeit ja wieder ein großes Gemurmel über die Wissenschaften. Wie sollen sie aussehen und vor allem, wie soll sie weitergereicht, gelehrt werden. Leider wird dieses große Gemurmel von einer großen Öffentlichkeit für einen Ruf nach Geld missverstanden (ich schätze, das kommt davon, wenn man als Kind zuviel stille Post gespielt hat).

Aber ein Geldruf ist es ja gar nicht – oder zumindest ist dieser Geldruf ein untergeordneter. Ich für meinen Teil mache mir schon länger Gedanken über einen Satz meines Professors Mag. Dr. Glauninger, wir, die Studenten seien Teil des wissenschaftlichen Betriebes, wären tatsächlich seine Kollegen. Vielleicht sehe ich das etwas radikal, aber für mich bedeutet das, wir StudentInnen sollten tatsächlich auch forschen. Und tatsächlich kann ich mir nicht vorstellen, wie sich bei dem derzeitigen System sich ewig wiederholender Pro(to)seminare ein oder eine WissenschaftlerIn bilden soll.

Erst vor ein paar Tagen ist mir eine Möglichkeit eingefallen, StudentInnen unter dem alten Stichwort learning by doing wissenschaftliche Praxis lehren kann. Das gute daran: es erfüllt auch gleichzeitig die Forderung der derzeitigen StudentInnenproteste nach einer Uni von unten: Mehr lesen »

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Interpassivität (…again)

In Literatur on September 4, 2009 von Martin Prechelmacher

Pfaller spricht von zwei Formen der Interpassivität, die er bezeichnend als ‘Softcore’- und ‘Hardcore’-Interepassivität bezeichnet. Erstere meint Genuss-Prothesen: Wenn z.B. Wünsche aufgrund einer Beschränktheit von Ressourcen (etwa Zeit) auf jemanden anderen oder -es übertragen wird. Zweitere Form, die Pfaller für die interessantere und scheinbar universellere hält, ist ein interner Bedürfniskonflikt. Tatsächlich lässt sich diese ‘Interpassivität’ ohne großem Agrumentationsaufwand, ohne ideologische Rückgriffe und wesentlich stringenter als eine identifikatorische Ersatzhandlung beschreiben. Das ist insofern relevant, als dass es genau das ist, was Werther mithilfe seines Dieners tut und Leon mithilfe des Werther.

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Interpassivität?

In Literatur on September 1, 2009 von Martin Prechelmacher

Es ist nur gut, dass ich mir dieses Buch – “Ästhetik der Interpassivität – ausgeborgt habe und jetzt lese. Ansonsten hätte ich vermutlich behauptet, die Schwester von Sherazad & Amgiad sei eine Geschichte über Interpassivität und wäre darüber begeistert. Allerdings ist dieser ‘Stellvertretende Selbsmord’ des Werther keineswegs interpassiv, wie Robert Pfaller es versteht. Tatsächlich stehe ich dieser Theorie der Interpassivität inzwischen wesentlich kritischer gegenüber – was mich etwas an Schnitzler und Freud erinnert. Ich will hier allerdings keine umfassende Kritik des Interpassivitätsbegriffs liefern, sondern vielmehr zwei Punkte bzw. Formulierungen aufgreifen: Mehr lesen »