Dezember 31, 2007
=)
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Eigentum
Ich weiß, daß mir nichts angehört
Als der Gedanke, der ungestört
Aus meiner Seele will fließen,
Und jeder günstige Augenblick,
Den mich ein liebendes Geschick
Von Grund aus läßt genießen.
Willkommen und Abschied
(Spätere Fassung, ~1785)
Es schlug mein Herz, geschwind, zu Pferde!
Es war getan fast eh gedacht.
Der Abend wiegte schon die Erde,
Und an den Bergen hing die Nacht;
Schon stand im Nebelkleid die Eiche
Ein aufgetürmter Riese, da,
Wo Finsternis aus dem Gesträuche
Mit hundert schwarzen Augen sah.
Der Mond von einem Wolkenhügel
Sah kläglich aus dem Duft hervor,
Die Winde schwangen [...]
Kommunikation und Kostruktivismus - commstructation:
Constructed Communication that is common to all
Vor einiger Zeit habe ich gelesen, dass die Anzahl der “Stäbchen” (für das Farbsehen - rot, gelb und blau) auf der menschlichen Netzhaut von Individuum zu Individuum variiert - und nicht nur die Anzahl, sondern auch das Mengenverhältnis der drei Stäbchen-Arten zueinander. Somit sehen [...]
Seit längerem trage ich in mir den Gedanken, mich wieder über einen ausgewachsenen zu wagen. Bei mir ist es aber so, dass ich längere Texte (fast) immer per Keyboard schreiben muss. Meine beiden bisherigen Romane sind beide Computerkinder. Nun gut, nicht weiter schlimm…eigentlich. Nun ist es aber so, dass meine Freundin eine Fachbereichsarbeit schreibt und [...]
Betrachtung der Zeit
Mein sind die Jahre nicht,
Die mir die Zeit genommen;
Mein sind die Jahre nicht,
Die etwa möchten kommen;
Der Augenblick ist mein,
Und nehm ich den in acht
So ist der mein,
Der Jahr und Ewigkeit gemacht.
Andreas Gryphius