Umsetzungen einer humanitär-wirtschaftlichen Kopplung

In dem Artikel Vorschlag zu einem humanitären Kapitalismus forderte ich die Kopplung zwischen Entwicklungshilfe und (westlich-orientierter) Wirtschaft und brachte als Positivbeispiel Yunus und seie Mikrokredite. Hier nun, bisher rein hypothetische Vorschläge, diese Kopplung weiter voran zu treiben:

Es gibt wohl kaum irgendwo einen Ort, an dem Energie – & Ressourceneffizienz von ähnlich essenzieller Bedeutung sind, wie in „den Entwicklungsländern“ (LLDC’s) Dies trieb und treibt nicht nur die Menschen bis an ihre Grenzen, sondern auch die Technick, will sie sich dort etablieren. Und mit beidem auch die Kreativität, eine Fähigkeit, die gerade heute wieder stark an Bedeutung gewinnt.

Als solches muss sie, nicht nur in künstlerischen Studien, sondern vor allem auch in „technisches“ Studien vermittelt und gefördert werden. Insofern bietet es sich gerade hier eine Kopplung an:

Studenten u.a. der Fächer Physik, Chemie, Biologie engagieren sich als Jahresarbeit in einem Projekt der Entwicklung und Umsetzung reproduzierbarer Methoden, die gegebenen Ressourcen in LLDC’s möglichst effizient und sinnvol zu nutzen. Als Beispiel währe hier die „Internet-Steckdose“ zu nennen, bei der selbst in die entlegensten Ecken Afrikas Internet und somit die Möglichkeit der Kommunikation (essenziell nicht nur für die Entwicklungshilfe) zu bringen oder unter bestimmten Bedingungen Wasser produzierende Bakterienkulturen zu nennen. Für Universitäten ergäbe sich dadurch ein beträchtlicher Prestigegewinn, während es für die beteiligten Studenten Horizonterweiterung, Publikationsmöglichkeit, aktive Forschung und und und bedeuten würde.

Auch die Wirtschaft geht dabei nicht leer aus, denn: natürlich würden diese Projekte in Kooperation mit passenden und interessierten Firmen stattfinden, die einerseis finanzielle Unterstützung, aber vielleicht auch fachliche Kompetenzen beisteuern würden. Wiederum ein Prestigegewinn – diesmal jedoch für die betreffende Firma. Darüber hinaus Patentanmeldungen neuer Technologien und die Möglichkeit am „Drücker der Zeit“ zu sein.

Ressourceneffizienz ist nicht nur ein Anliegen der wirtschafltichen Produktion, sondern auch der Entwicklungshilfe, womit beide hier auf ein gemeinsames Ziel zurückgreifen können…


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