XO, Schreiben & Co.

xo laptop in action

Seit längerem trage ich in mir den Gedanken, mich wieder über einen ausgewachsenen zu wagen. Bei mir ist es aber so, dass ich längere Texte (fast) immer per Keyboard schreiben muss. Meine beiden bisherigen Romane sind beide Computerkinder. Nun gut, nicht weiter schlimm…eigentlich. Nun ist es aber so, dass meine Freundin eine Fachbereichsarbeit schreibt und damit meinen laptop beinahe ausschließlich für sich in Beschlag nimmt. Außerdem ist es ein Desktop Replacement – sprich groß und schwer, zumindest zu schwer um ihn ständig mit sich herumzutragen. Deshalb folgender Gedanke: eine billiges Mini-Notebook zum überhall hin mitnehmen und schreiben. Es ergeben sich im Grunde genommen zwei Optionen: Intel’s Eee PC oder OLPC’s XO Laptop. Ich möchte an dieser Stelle einige Dinge über den xo und seine Ziele sagen:

der xo ist eine Revolution! Schlicht und einfach…eine Revolution. Bei gutem Power Management kann er buis zu 40 Stunden laufen. Er kann per Hand aufgeladen werden, er ist Hitze, Kälte und Regenresistent. Internetzugang über wLAN und das berühmt berüchtigte mesh-network: jeder laptop dient gleichzeitig als router für alle anderen (xo) laptops in seiner umgebung. Revolutionär (wenn auch nicht ganz neu wie ich glaube), ist auch die Tatsache, dass sich einzelne Komponenten ausschalten lassen, während andere weiter laufen. So kann man z.B. eBooks lesen, während die CPU ausgeschaltet ist – extremely power saving[1]. Und v.a.: das ganze kostet $300!!! Das aber nur, wenn man zwei kauft: einen für sich und einen für ein Kind in der Dritten Welt. Ein tolles Projekt! Nicht bloß technisch gesehen, sondern auch sozial. OLPC heißt ja auch One Laptop Per Child mit dem Ziel das Informationszeitalter auch in die entlegensten Winkel dieser Erde zu bringen.

Aber bei der Technik und dem Preis ist es auch kein Wunder, dass in der westlichen Welt viele Leute ebenfalls einen laptop dieser art haben wollen. Man siehe xoforall, einer Internetseite, die sich dem Ziel verschrieben hat, den xo für den Westen zu gewährleisten. Im Forum findet man sogar Beiträge bezüglich einer Petition. Hierbei handelt es sich aber keineswegs um eine breite Unterstützung der Idee von „Give 1 Get 1“, sonder es geht darum, den xo für alle, immer um €150 anzubieten. und das ganze hört sichmächtig nach FORDERUNGEN an OLPC an! Aber tatsächlich: der xo wäre auch bei uns der Hit! Darum überlege ich ja auch, mir selbst einen im Rahmen von G1G zu bestellen – bis zum 31 Dezember gehts noch. Stirnfalten verursacht natürlich die GUI – die für Kinder konzipiert ist. Sugar OS, das Betriebssystem des XO notebooks basiert auf dem Fedora-Core, ist also Linux. Insofern lässt er sich ändern. Aber es gibt derzeit nur eine einzige wirklich einfache Lösung: Pepper for OLPC. Die ist dafür ganz gut wie’s scheint…

Also: Für alle, die einen Schreiber in der Familie haben oder selber selche sind und kein Weihnachtsgeschenkt wissen: XO Laptop bestellen, pepper linux runterladen – draufspiele, verpacken und freun lassen…(und dabei ein doppelt gutes Gefühl haben, weil macn der Welt etwas gutes getan hat – übrigens: bei der Produktion des XO wird auch auf Umweltvertränglichkeit geachtet…)

  1. Wollt nur sagen, dass ich mir gestern einen Asus Eee PC vorbestellt hab. Der wird dann so Mitte Februar da sein (weil es sie in Deutschland/Österreich noch gar nicht gibt)
    I’ll keep you up!

  1. No trackbacks yet.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: