Archiv für Januar 2008

Creative Commons

Mit dem jetzigen Zeitpunkt ist dieser Blog unter der Creative-Commons by-nc-sa-Lizenz lizenziert. Für alle, die nicht wissen, was das heißt: Alles, was hier steht, darf „redistributed“ werden, verändert, solange all das nicht-kommerziell geschieht und dabei mein Name erwähnt wird und ein Link zu dieser Seite besteht.  Genau genommen ändert sich nichts, bloß das nun das Ganze auch rechtlich voll abgesichert ist

 http://creativecommons.org/

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Bitte wie?!

Ich schäme mich zutiefst dafür: heute morgen am Weg in die Arbeit habe ich über die Schulter eines Straßenbahn-Fahrgastes auf eine der zahlreichen schlechten Unzeitgen („““Zeitungen“““) die in Österrich kursieren geschielt. Was ich dort gelesen habe, hat mich noch mehr beschämt: Ich las von dem Wunsch der FPÖ (oder zumindest einiger FPÖ-Politiker, den Unterschied kann man bei Heute, Österreich und Co. nie so genau herausfinden) die Religion im Pass nachzuweisen!!!! Mein innerer Aufruf trägt den Titel dieses Posts: >TITEL!!!< Und als nächstes dürfen Zeitungen nur mehr in Fraktur-Schrift schreiben, oder wie?! (außer dann in 3 Jahren –  nur mehr in Antiqua)

Featured Poem – 03. ’08

Der Mond

Als Gott den lieben Mond erschuf,
gab er ihm folgenden Beruf:

Beim Zu- sowohl wie beim Abnehmen
sich deutschen Lesern zu bequemen,
ein A formierend und ein Z
dass keiner groß zu denken hätt‘.

Befolgend dies ward der Trabant
ein völlig deutscher Gegenstand.

 

Christian Morgenstern

 

Linux und die Kreativität

Wie ich ja bereits in einem früheren Artikel die Verbindung zwischen Dichtung/Schriftstellerei und Programmieren aufgezeigt habe werdet ihr hier nun Teil einer weitern Ankündigung:

Viele Schriftsteller sind heutzutage bereits ausschließlich Computerschreibende und wenn man den Marktstatistiken glauben schenken darf sind von diesen Computerschreibenden über 85% WindowsComputerSchreiber, 10%Mac und vielleicht 3% Linux. Meine persönliche Einschätzung ist, dass etwa 80%Windows verwenden,etwas unter 20% Mac und vielleicht 0,5%Linux. Dabei ist Linux das modernste Betriebssystem mit der weltweit größten Entwickler“mannschaft“! Deshalb ist mein Plan, ein Schriftsteller-Linux zusammenzustellen. Zusammenstellen deshalb, weil ich keineswegs vor habe, wie etwa Tapani Räikkönnen (von Musix) zwei Jahre lang an einer völlig neuen Linux distribution zu arbeiten sondern eine bereits bestehende Distro mit einer eigenen Auswahl an Software versehen werde.

Für Linux-Geeks: Ich werde das Schriftsteller-Linux entweder auf Slackware/Zenwalk, Debian oder GoblinX aufbauen.

Schreiben am Mac

Ich selbst bin zwar kein Mac-User, das heißt aber nicht, dass ich mich mit Mac-Software nicht auskenn: Also…Literature & Latte, ein Typ, der seinen Namen nicht nennen will, schreibt und Programmiert – aber nur auf Cocoa (dem Mac OS X Programmier Framework). Was er programmiert ist folgendes Programm: Scrivener (Schreiber). Dieses Programm eignet sich perfekt für Schriftstellerei – vor allem, wenn sie interagierende Handlungsstränge und/oder -ebenen aufweist. Ansonsten für jede von Schreiben, die Auf Recherche und Zitate angewießen ist – wie Journalismus oder Seminararbeiten auf der Uni. Weiterlesen

Featured Poem – 2. ’08

Antwort

Mein vater, sagt ihr,

mein vater im schacht

habe risse im rücken,

narben

grindige spuren niedergegangenen gesteins,

ich aber,

ich sänge die liebe

Ich sage:

eben, deshalb