picidae and the likes

The Great (Fire)Wall of  China…es spricht doch für sich, dass die selbe Nation, die 214 v. Chr (bis Anfang 16. Jhdt) die Chinesische Mauer erbaute, nun erneut eine Mauer baut…diesmal jedoch etwas anderer Natur, dient sie doch eher dazu, die Bürger Chinas klein zu halten, als vor Angriffen zu schützen: Internetzensur, das Thema, mit dem ich mich in letzter Zeit immer wieder zu beschäftigen scheine. Vor allem natürlich mit iher umgehung. Hier ein weiterer der Artikel darüber (wenn auch nur kurz):

picidae  ist eines der Projekte, die versuchen,  Internetzensur zu umgehen.  Sie verwenden dazu eine raffinierte Methode: Zensurierte Websites werden auf sogenannten pici-Servern in Bilder umgewandelt und öffentlich zur Verfügung gestellt. Da gegenwärtig Text in Bildern nicht erkannt werden kann (zumindest noch nicht großflächig und in der Geschwindigkeit, die nötig wäre, eine solche website automatisch zu erkennen), kann dieser Text auch nicht zensuriert werden. Da Bilder selbst keine Links enthalten können und Websites aber normalerweiße aus mehreren Teilen (Seiten) bestehen, wird über jedes Bild eine sogenannte „image map“ gelegt, sodass über jeden Link im Bild, ein tatsächlicher Link liegt. Somit entsteht eine browsable Website. Die Software für einen pici-server findet sich übrigens frei downloadbar hier (OSS).

Das Problem hierbei ist jenes „gegenwärtig“: gegenwärtig Text in Bildern nicht erkannt werden kann. Abhilfe würde Sound schaffen. Zwar nicht ganz so komfortable und bunt (Bilder per sound benötigt schließlich wieder eine spezielle software client-side), wie das pici-System, wäre es noch schwerer zu zensurieren. Die Idee, die mir vorschwebt, ist folgende:

Wir gehen hier von einem Blog als zu transformierende Website aus, weil hier content (die Posts und Pages im Fall von WordPress) und Links (z.B. Seitengadgets) extra gekennzeichnet sind. Der Content dieses Blogs wird nun per OpenMary in Sprache umgewandelt. Links im content werden extra gekennzeichnet (z.B. Stimme: „Der Content dieses Blogs wird nun per OpenMary – Link1 – in Sprache umgewandelt“). Unter jedem Soundfile ist eine Liste aller Content-Links (geschrieben als Link 1 – Link x), die zu den jeweiligen Soundfiles führen. Die Seiten-Links, werden genauso in einem getrennten File aufgelistet.

Wie gesagt, umständlich aber schwer zu zensurieren. Das witzige an der Sache ist, dass OpenMary mit folgenden drei Sprachen kommt: Deutsch, Englisch und … Tibetisch! (Natürlich können andere Sprachen hinzugefügt werden)

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