Panasonic PR-US750 Starallüren

Ihr habt es ja gemerkt: Ich habe mir ein digitales Diktiergerät gekauft. Zuerst möchte ich erklären, warum ich überhaupt ein Dikitiergerät – und dann auch gleich ein digitales – brauche oder glaube zu brauchen:

Habe ich tatsächlich bereits solche Starallüren? Bei Gitarristen ist es die zweite (oder gar dritte) Gitarre, bei uns Schriftstellern ein teurer Stift und ein Diktiergerät. So gesehen habe ich sie vermutlich, diese Starallüren…ich habe drei Kugelschreiber – einen für jede Art von Notiz/Schreiben: der silberne Frankfuter-Buchmesse-Kuli für „ernsthaftes Schreiben“ (etwa das notieren von Gedichten, schönen Formulierungen und dergleichen), einen uralten schweren, schwarzen (sowohl der Lack als auch die Tinte) Kuli für literarische Notizen, Beobachtungen und Aufzeichnungen zu Roman- oder Kurzgeschichten-Strukturen und zuletzt ein billiger silbener Kuli für Notizen aller anderen Art. (Und ja, mein Notizbuch ist ein kleines schwarzes Moleskine)

Und jetzt auch noch ein Diktiergerät um €100?! Das liegt daran, dass ich mir im Winter und gehen keine Notizen machen kann! Einerseits laufe ich Gefahr, mir meine Finger aufgrund des Frostes amputieren lassen zu müssen und andererseits kann man es dann ohnehin kaum lesen. Somit ist die nächste logische Stufe ein Diktiergerät.

Stellt sich aber nach wie vor die Frage: Warum digital und warum €100? Beginnen wir mit der ersten und schwierigeren: Warum digital?

Ich würde meine Notizen gerne katalog- und kategorisieren und das geht mit kleinen Kassetten, die sich darüber hinaus nur noch in dem Diktiergerät selbst abspielen lassen, recht schwer. Auch stelle ich mir in Folge vor, Notizen zu veröffentlichen – also online zugänglich zu machen. (Und, jetzt kommen die Starallüren doch wieder vor, vielleicht sogar etwas Voice-Blogging zu betreiben.)

Und nicht zuletzt bin ich Student und kann mit einem digitalen Diktiergerät Vorlesungen (die nicht ohnehin von den Vortragenden aufgenommen und online zur Verfügung gestellt werden) aufnehmen und später bei Bedarf wiederholen.

Kommen wir also zur zweiten Frage: Warum €100? Das lässt sich ausnahmsweise leicht erklären: Linux-Kompabilität ist für alles oben genannte das absolute Auf und Um (…)! Sony ist hier einschlägig bekannt und Olympus scheint, was ich so gelesen habe ebenfalls einen ziemlichen Sch*** zu bauen.  Ich will hier nicht mit technischen Einzelheiten boren und komme somit zum Schluss: Bei Panasonic (und auch da nur beim PR-US750) war ich mir sicher, dass Linux-Kompabilität gegeben ist, weil es genau das macht, was man logischerweise von einem digitalen Diktiergerät erwarten würde:

Es verhält sich wie ein USB-Stick mit Mikrophon, Lautsprecher und ein paar Tasten. Der Funktionsumfang geht darüber natürlich hinaus aber die Essenz ist, dass es keine lustigen (oder weniger lustigen) Protokolle und Formate verwendet, die kein Schwein ausser dem mitgelieferten Programm lesen und schon gar niemand verwenden kann.

Jedenfalls: Das Panasokic PR-US750 ist ein Traum!

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