Interpassivität (…again)

Pfaller spricht von zwei Formen der Interpassivität, die er bezeichnend als ‘Softcore’- und ‘Hardcore’-Interepassivität bezeichnet. Erstere meint Genuss-Prothesen: Wenn z.B. Wünsche aufgrund einer Beschränktheit von Ressourcen (etwa Zeit) auf jemanden anderen oder -es übertragen wird. Zweitere Form, die Pfaller für die interessantere und scheinbar universellere hält, ist ein interner Bedürfniskonflikt. Tatsächlich lässt sich diese ‘Interpassivität’ ohne großem Agrumentationsaufwand, ohne ideologische Rückgriffe und wesentlich stringenter als eine identifikatorische Ersatzhandlung beschreiben. Das ist insofern relevant, als dass es genau das ist, was Werther mithilfe seines Dieners tut und Leon mithilfe des Werther.

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