Archiv für Januar 2010

First Ad, then Product!

Was wie der Rat eines halbesotherischen Social Media Gurus klingt, könnte sich als die Konsequenz der Apple Tablet Hystrie entpuppen. Das meine ich gar nicht abwertend. Lasst mich das an zwei Beispielen erklären:

Jobs präsentiert das iPad

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Bloggende Wissenschaft

Rewriting research„, so lautet ein sehr lesenswerter Beitrag Jannelle Wards im niederländischen Magazin The Broker. Anhand von Wikis und akademischen BloggerInnen beschreibt sie eine sich veränderte Wissenschaftskultur.
Blogs, so schreibt sie, sind eine neue Form des wissenschaftlichen Diskurses zwischen strenger Wissenschaft und ihrer öffentlichen Rezeption. Neben Research Logs und Beschreibungen des akademischen Alltags, sind vor allem Blogs wie The Chutry Experiment wichtiges Element der akademischen BloggerInnenszene. Sie sind wissenschaftlicher Diskurs in essayistischem Stil. Dabei haben Blogs unterschiedliche Funktionen. Janelle schreibt:

In a recent study of 12 group blogs, María José Luzón of the University of Zaragoza, Spain, found that they served a number of purposes, including publicizing the group and its research. They helped to create a sense of community, increasing opportunities for collaboration and providing a social outlet for members.

Solche Zitate erinnern mich an den Vorschlag eines Catalyst Think Tanks (etwas technischer hier), der StudentInnen die Möglichkeit gibt, über Web2.0 Technologien in einen eigenen, sinnvollen wissenschaftlichen Diskurs einzutreten. Angesichts dieses Artikels und meinem kürzlichen Eintreten für Open Access glaube ich, dass es Zeit für eine Re-Evaluierung dieser Idee ist.

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#ArticleFriday 29/01

Left vs Right: A view of the political Spectrum

Eigentlich kein Artikel, stellt dieses Flickr-Photo die politische Landschaft Nordamerikas dar. Vielleicht etwas zu simpel konzeptiualisiert, nett nevertheless.

Muslims in the UK: beyond the hype

Gewaltverbrechen an Muslimen werden in England immer häufiger. Dieser Guardian-Artikel beschreibt die Atmosphäre YXIDHD

Homefront Dissolve

Ein Video, das der Frage nachgeht, wie Augmented Reality unseren Alltag (und nicht nur unsere Angeber-Phones) verändern könnte. Ich persönlich finde das etwas beängstigend aber ungemein spannend.

„Eine Community muss man pflegen wie einen Garten“

Jakob Augustin von der Zeitung „Der Freitag“ spricht mit Michael Kremmel (Der Standard) über Print- und Online Medien und in welchem Verhältnis sie stehen.

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Link-Kultur Blogparade Special:

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Information Overkill, Burnout der Multitasking-Generation, die Frage nach der Ziegruppe von BloggerInnen und der Wille sich zu bessern beschäftigen Hannes Offenbacher in diesem Post. Gerade die Frage, warum wir überhaupt Bloggen finde ich sehr interessant.

Ist Bloggen eine neue Kunst? Ein Beitrag zur Linkkultur

Ein sehr theoretischer und langer, nichtsdestotrotz lesenswerter Beitrak zur modernen Linkkultur. Auch wenn ich die These, gut sei grundsätzlich die steigende Komplexität für eine gefährliche Vereinfachung halte, kann ich Heinz Peter Wallners Analyse von Links als soziale Systeme durchaus nachvollziehen. Gerade in Hinblick auf Kurt Schwabs These „Inhalte von Bedeutung werden verlinkt werden“

Die Link-Kultur lebt. Sie wohnt nur woanders.

Wo lebt sie? Genau: Sie hat eine Völkerwanderung ins Vogelland und in die Bibliothek gemacht. Ähnlich wie ich selbst meint also auch Susanne Mandl, Inhalte, nicht Blogs werden verlinkt (werden)

Moderne Linkkultur – Beitrag zur Blögger Blog-Parade zum Thema Linkkultur

Ich werde mich vorsichtig ausdrücken: Frank Hübner hat recht, wenn er meint BloggerInnen hätten den Social Media Trend verschlafen; oder er hat zumindest teilweise recht. Es stimmt auf jeden Fall für den eigenen Blog. Sicher gilt das auch für einige andere Blogs, für BloggerInnen, um die es hier (vgl. Bitte verlinken Sie diesen Artikel in Ihrem Blog ) geht aber wohl eher nicht. Warum der Artikel trotzdem lesenswert ist: So nicht.

Blogparade Linkkultur

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To link or not to link…

Blogparade Linkkultur

David Röthler hat mich auf eine neue Blog-Parade aufmerksam gemacht; das Thema: Link-Kultur, ihr Tod, ihr Leben, ihre Praxis? Dabei beantworten (österreichische) BloggerInnen vier Fragen:

  • Worin siehst Du die Gründe für die Abnahme der Verlinkungen?
  • Welche Folgen ergeben sich daraus für uns als Blogger?
  • Wie gehst Du in Deinem Blog mit Verlinkungen und Blogroll um?
  • Was können wir für ein Wiederbeleben einer aktiven Link-Kultur tun?

Darum will ich mal einen Metablogpost wagen:

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Yet another Hype-Voice

Apple Inc - Photo from my iBook
Image by Farid Iqbal via Flickr

Ich wollte es nicht; ich wollte es wirklich nicht; in diesem Hype mitschreiben. Warum ich jetzt doch tue, bleibt mir selbst ein Rätsel. Also:
Das neue Apple iPad ist bestenfalls mediokre. Es ist ein undurchdachtes, schlecht designtes Produkt und hält mitnichten mit den Innovationserwartungen der Techgemeinde mit – nicht einmal ansatzweise! Bevor ich dazu übergehe, einige Punkte zu erläutern, möchte ich vorrausschicken, dass ich generell sehr Apple kritisch eingestellt bin, aber glaube, diese bias hier recht außen vor zu lassen (abgesehen vielleicht vom Ton):

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Die Freiheit des Wissens

Open Access logo and text
Image via Wikipedia

Zu einem Anhänger von Open Source bin ich vor einigen Jahren geworden. Während des Zivildienstes erstmals mit OpenBSD und anschließend mit Debian in Berührung gekommen, verwende ich nunmehr ausschließlich F/OSS. In den letzten Monaten bin ich nun auch zu den Anhängern von Open Access konvertiert, wobei ich Open Access ursprünglich falsch als Open Information verstanden habe.

Warum also Open Access und Open Information?

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#ArticleFriday 22/01

Open Thread: How Are Your Social Media „Causes“ Actually Helping Anyone?

Es ist mir selbst schon vor einiger Zeit aufgefallen: Wenn irgendwo ein Unglück passiert, finden sich brennende, eingeschwärzte oder sonstwie politisch vergewaltigte Twitter-Avatare, Facebook Gruppen à la „Join to save a starving child“ und eine Hysterie in Social Media Blogs. Aber, was bringt Social Media tatsächlich? Als kleine Gegenlektüre ist das zu verstehen.

Das Drama der Relevanz, oder: Warum Offline-Kriterien nicht auf Online-Enzyklopädien angewandt werden sollten

Wikipedias Edit-Wars sind inzwischen legendär. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass hinter diesen „Kriegen“ System steckt: Inkludisten und Exkludisten streiten sich vorranging um ideologische Fragen. Dieser Artikel ist eine Stellungsnahme zu diesem Konflikt.

Africa remains shrouded in myth

Wie die Relikte des Kommunismus in den Ländern des ehemaligen Ostblocks, wird auch Afrika vom Westen romantisiert und vereinheitlicht. Dabei sollte es uns klar sein, dass Ägypten und die Ivory Cost nicht gleichzusetzen sind.

The Self-Consuming Barbecue Pavilion

Es ist kein Geheimnis: Mit dem BLDG Blog verbindet mich eine Liebe auf den ersten Post. Beinahe jeder Post ist eine mind blowing experience. Tatsächlich könnte ich vermutlich den gesamten #ArticleFriday beinahe ausschließlich mit BLDG Posts füllen. Dieser Gastbeitrag beschreibt die Entwicklung eines Konzepts und liefert dabei Einblicke in die soziale Dimension der Architektur.

For 5 days, 5 Journalists will only source news from Twitter and Facebook to test quality of news.

Nicht ein guter Artikel im eigentlichen Sinn. Aber er beschreibt ein Experiment, das ich selbst schon einmal machen wollte. Muss man auf jeden Fall weiter verfolgen!

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