multiply asleep…

Es verbleiben noch 3 Stunden in meinem ersten 24-Stunden-Zyklus und ich mache mich an einen ersten Bericht:

Aufwachen um 07:45, fühlt sich kaum anders an, als es sonst würde. Paradoxerweise vielleicht sogar etwas frischer, was daran liegen könnte, dass ich gestern um 20:15 einen Powernap eingelegt habe. Auf dem Weg in die Uni habe ich mir etwas Sorgen gemacht, ich könnte in der Straßenbahn einschlafen (sind immerhin ~25 Minuten Fahrt) – nichts.

Bis um 13:15: perfectly awake. Am Weg zum Mittagessen setzen die ersten Müdigkeitserscheinungen ein. Um 13:00: „ersten nap eindeutig zu früh angesetzt! zweifle daran, überhaupt 2 Naps zu benötigen.“ – um etwa 14:00 werde ich eines Besseren belehrt: Ich brech ziemlich ein. Laut Twitter-Update beginne ich um 14:04 mit der ersten Kurzschlafphase: den Kopf am Tisch der Germanistik-Bibliothek liegend. Einschlafprobleme. Im Endeffekt dann um die 15 Minuten geschlafen und von alleine wieder aufgewacht.

Der Prozess des Aufwachens aber war eher langwierig: Zwar war ich sofort „wach“, aber mit klebrigen Augen und einem Körper, der sich eher dem Schlaf als dem Wachen verbunden fühlte. Kurze Gymnastikübungen am Gang verschaffen Abhilfe.

Um ~19:38 mach ich mich auf den Heimweg. Wieder: Plan war eigentlich um 20:15 die zweite Kurzschlafphase zu absolvieren.  Nach Essen und ein paar anderen Notwendigkeiten beginnt diese letztendlich um etwa 21:45 – 1.5 Stunden später! Zwar bin ich ziemlich müde (nicht müde genug allerdings, um ‚hundemüde‘ zu verwenden), habe aber massive Einschlafprobleme. Die doch recht intensive Beschäftigung mit (meinem) Schlaf wirkt als Gedankenkatalysator.

Nach ‚einiger‘ Zeit (vielleicht 5 Minuten, genau kann ich es nicht sagen), bemerke ich, wie ich einzuschlafen beginne. Gleichzeitig bin nicht ich es, der einschläft, sondern ein zweites Ich, das gleich neben mir liegt. (Tatsächlich hatte ich den Eindruck eines Ichs, das nicht ganz neben mir, aber auch nicht ganz ‚in‘ mir liegt, eher wie ein Venn-Diagramm). Das scheint meinem Hirn so interessant zu sein, dass ich ruckartig wieder aufwache. Das geschieht einige Male (6 oder 7). Was danach geschieht ist mir ebenso obskur:

Ob ich nun geschlafen habe, oder nicht, könnte ich beim besten Willen nicht entscheiden. Ich habe alles mitbekommen und mich zeitweise gefragt, warum ich nicht schlafe. Dieses ‚alles‘ aber, war eine irrationale Abfolge von Bildern und Bewegungen (und den Eindrücken von Farben – dass ich tatsächlich Farben ‚gesehen‘ habe, bezweifle ich), von denen mir jetzt nur noch einige wenige Szenen in Erinnerung sind. Auch die Frage, wie es mir danach ging hilft nicht bei der Entscheidung dieses Problems: erst fühlte ich mich unausgeruht, nach etwa 20 Minuten aber frisch.

Jetzt, um etwa ein Uhr morgens fühle ich mich einigermaßen müde. Um mich wach zu halten und im Anschluss noch etwas zu arbeiten, werde ich kurz auf den Balkon gehen (Kälte) und ein paar Gymnastikübungen (Bewegung) machen.

To be continued…

  1. Update 02:38:
    Ich bin hundemüde (diesmal wirklich) und ich kann merken, wie sich Wahrnehmung und Denken verlangsamen. Dennoch habe ich einen Artikel gelesen, etwas an meiner PS-Arbeit konzeptuiert und 3 Absätze davon geschrieben.
    Ich versuche, mich bis 03:00 wach zu halten, um die Notfallsfunktion meines Körpers zu aktivieren, sofort in die PEM-Phase zu fallen.

    Aussicht auf Morgen: 10:00 Klettern, danach Essen, auf die Uni fahren, Power Nap, arbeiten. 18:30 bis ~21:00 Geek Nite (=> ich muss mir überlegen, welche Schlafkonstellation ich morgen anwende, um den Rythmus möglichst wenig zu stören.)

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