multiply awake…

Sleep deprivation is kicking in! Das Aufstehen hatte heute eine ganz andere Qualität. Ca. um viertel 8 wurde ich von meinen Geschwistern geweckt. Als Ausgleich bin ich bis 8:15 im Bett geblieben – zwischen Schlaf und Wachen schwankend: halbschlafend.
In dieser halben Stunde hatte ich die komplementäre Erfahrung zum gestrigen Einschlafen: Mehrfaches (Auf)Wachen! Paralell zu mir (wieder in der Art von Venn-Diagrammen) wachten einige andere Martins auf, wobei aufwachen vermutlich ein etwas zu starkes Wort ist. Das endgültige Erwachen überlebte nur ich.
Am Weg zum Klettern fühlte ich mich recht fit, wobei ich schon leichte Morgenmüdigkeit versprürte. (Vielleicht kommt das aber auch von der etwas ernüchternden Menasse-Lektüre heute Morgen…)
Mein Klettern war nicht berauschend, aber ich war seit ca. einem halben Jahr nicht mehr.
Meine erste Kurzschlafphase hatte ich von 14:31-14:44. Eingeschlafen bin ich recht schnell, ohne nennenswerten Diagrammerfahrungen. Zwar waren das wohl nur 10 Minuten Schlaf, aber die reichten aus – bis etwa kurz nach Mitternacht. Ich hatte zwar geplant, direkt vor und direkt nach der Geek Nite zwei 10 Minuten-Phasen einzulegen (also um 17:50 und um 23:00), doch dazu kam es aus Zeitgründen nicht.
Bis etwa zehn Uhr fühlte ich mich voll auf Touren, dann hatte ich einen ziemlichen Einbruch, in dem ich mich nur schwer konzentrieren konnte. Mit etwas Schnee ins Gesicht und an die Innenseite der Handgelänke, Ohrenreiben und Zeigefingerzwicken hab ich die allerdings recht schnell überwunden.
Bis ich um etwa 11:00 einen noch Stärkeren Einbruch hatte. Leichte Gleichgewichtsprobleme gesellten sich zu verzögerter Wahrnehmun – bei schnellen Kopfbewegungen hinkt das Bild der Raumposition etwas hinterher – und ansonsten klarem Geist. Am Heimweg trotzdem wach zu bleiben, war zwar sehr schwer, aber trotzdem leichter als erwartet. Vor allem, da sich nach etwa 20:00 Minuten einZustand völliger Wachheit einstellte, der es mir erlaubte, zu Hause angekommen, noch etwas Zeitung zu lesen und den Plan zu fassen, auf den zweiten Nap zugunsten eines intensiveren Core Sleep zu verzichten – ein Plan der sich während des dritten Zeitungsartikel als undurchführbar erwies. Also ein Powernap von 10 Minuten (mit Wecker!!!).
Danach: Phase höchster Produktivität seit Wochen. Fast zwei Seiten PS-Arbeit, einen Blogartikel gescbhrieben und zwei wissenschaftliche Artikel (und einen RWW-Post) gelesen. Um drei fühlte ich mich bereit, schlafen zu gehen. Zähneputzen (->noch bereiter), hinlegen, über einem Buch einschlafen…

…bloß, dass letzteres nicht geschah! Statt einzuschlafen wurde ich von Satz zu Satz wacher, bis ich nach einer Stunde das Buch weg legen musste. Dann schlief ich überraschenderweise auf der Stelle ein.

Geschlafen hab ich dann bis 08:15, die letzten 20 Minuten im Halbschlaf.

Eine interessante Beobachtung noch zum Abschluss: Es scheint, dass mein Appetit seit Beginn des Experiments gestiegen ist. Ob das an dem Inhalt des Experiments selbst liegt, oder ob die Gründe außerhalb liegen, kann ich nicht entscheiden.

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