Archive for the ‘ Politik – Gesellschaft – Philosophie ’ Category

the mobile garden

I recently stumbled across Chris Kenyon’s Blog about „London, cycling and technology“. His recent entries are a manifestation for his productive attitude towards the city he is living in. Readers of this blog will know how enthusiastic I have become about this in the last couple of months. I started Geek Nite and more recently urbanic out of this urge to be actively living in this city and not just passively complain about it – even though I still do that as well ;)

I also grew to believe in the power of (positive) surprise as seen so beautifully on the faces of Merton’s Improv Partners.

Anyway, Chris came up with this idea of Plantlock. His post-title explains it all – „Plantlock = Cycling + an urban garden“ – and if it doesn’t the picture at the left should do the trick. But nowadays our urban existence seems to be all about mobile – mobile phones, mobile internet, take-away food, mp3-players and so much more. So why not have a mobile garden?

Just imagine being greeted by some nice smelling flowers whenever you unlock your bike! It should be pretty easy to attach flowerbed to the back of any bike. You could grow anything in there – starting with flowers and grass, but also carrots or basilica plants – though I wouldn’t recommend eating them…

Of course this is not going to make Vienna a green city, it is merely an act of communication, signalling to every road user that you can create something beautiful with very limited resources and maybe (but really only maybe) inspire them to do something similar – democracy after all is mainly about demos.

Plantlock = Cycling + an urban garden

Die Geister, die ich rief…

By accident I stumbled across this amazing picture.
Shadow by forgottenxIt so happens that I briefly know a photographer who shot a very similar picture seen below (you defenitely have to check out his other works too!) :

heart by ganto

I am not sure what the two photographers wanted to tell us or if at all. Especially the seconde one I find incredibly inspiring for some reason – maybe because it reminds me of You say Party! We say Die!: Monster, one of my favourite songs of all times. While the second photo is more emotional, the first deems me the more philosophical of the two. For me (!) it expresses perfectly the feeling behind one line of German author W. J. v. Goethe: „Die Geister, die ich rief / werd ich nun nicht los“ (~ „the ghosts I called / I know can not quit“). By men’s own creation we – limb and unconciouss – are moved. So, to rephrase Goethe,: „The shadows that I called, befall now me“

Tropus Tumblr

Image representing Tumblr as depicted in Crunc...
Image via CrunchBase

Meistens sehe ich Tumblr als Ersatz für das langsam sterbende Relikt aus Urzeiten des Social Networkings: MySpace. Dass das nicht unbedingt stimmt, zeigen Beispiele wie iampaddy, wuuuua! oder Abtruse Goose (um nicht von goodtasteporn zu sprechen!). Dabei kann man Tumblr auch als Allegorie für die Produktion von Gesellschaft und (wissenschaftlichem) Wissen sehen.

Bei Tumblr kann man (ähnlich wie bei Kultur*) Inhalte, Verhaltensweisen und semiotische Möglichkeiten, d.h. Zeichen und Symbole betreffend, unterscheiden. Dabei dienen Verhaltensweisen und Semiotik der Sozialisation neuer Nutzer, vor allem aber der Kontextualisierung, Zensur und Produktion von Inhalten.
Zwei (einfache) semiotische Mittel möchte ich besonders hervorheben: Reblog und Like (ich gehe davon aus, dass jeder und jede versteht, worum es dabei geht. If not: have a look at this! or this!)

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Zwei Geschichten der Schrift


Book of Kells

by losgor

Wir alle kennen die Geschichten von der revolutionären Literatur, die gegen unfaire Machtverhältnisse aufbegehrt oder aufbegehren lässt. Wir kennen ebenso alle die Geschichten von der Literatur, die sich in die Individualität der Menschen (und z.T. Kulturen) einfühlt und sie verstehbar macht. Es ist die generelle Auffassung, Literatur und, im weiteren Sinne, Schrift habe zu mehr Pluralität geführt. Dieser Annahme liegt ein gewaltiger Fehlschluss zugrunde: Die Annahme, Pluralität wäre nur dort vorhanden, wo wir sie auch empirisch-wissenschaftlich nachweisen können, hat kaum Rechtfertigung. Genauso kann eine andere Geschichte der Literatur erzählt werden, in der Schriftlichkeit zu gänzlich gegenteiligen Denkmustern geführt hat.

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Kopftuch? Laizismus? Frankreich!

Prise de la Bastille

Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789

Vor einigen Wochen fand ein weiterer französischer Religionsskandal statt, Gegen-Skandal inklusive. Unter der Fahne der Freiheit – liberté, égalité, fraternité – trieb Frankreich im späten 18. Jhdt. die Trennung von Staat und Kirche voran; heute möchte man sagen, radikalisierte. Der dazugehörige Begriff: Laïcité, Laizismus. Diese kategorische Trennung machte durchaus Sinn, war das Programm der Aufklärung doch die Selbstbefreiung der Menschen von Unterdrückung, Natur und Gott. Und auch wenn ich die Revolutionäre des auslaufenden 18. Jhdts. für ihre Resolution und Innovation bewundere – auch für vieles, was uns heute selbstverständlich vorkommt -, so schreiben wir inzwischen doch um einige Kriege, (Gegen-)Revolutionen, Jahrhunderte der anthropologischen und psychologischen Forschung älter. Weiterlesen

The H.P. files

Dobby der Hauself

Dobby, der Hauself

Dieser Artikel liegt nun seit fast einem Monat in der Skizzenlade meines Blogs und es wird langsam Zeit, dass er ausgelüftet wird. Etwas länger hatte ich die Bücher, um die es mir geht nicht mehr in der Hand: J. K. Rowlings Harry Potter Reihe.
Man mag sich fragen, was Harry Potter auf diesem, doch eher kulturwissenschaftlich angehauchten, Blog verloren hat. Aber Rowlings zauberhafte Welt bietet, wie jedwege Hoch- und ‚Nieder’literatur, viele Ansatzpunkte für eine kulturwissenschaftliche Untersuchung. Ich möchte meine Analyse bei der Architektur beginnen.
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„Bedaure, zu beschäftigt…“

Taken at BarCamp Miami. Summary and updates at...
Leere Blogs und keine Leser?

Mein heutiger Beitrag ist eine Spontankreation eines Posts, wie ich ihn seit etwa einigen Monaten plane, schreibe und wieder verwerfe. Daran lässt sich wohl erkennen, wie wichtig mir das Thema ist. Titel meiner Entwürfe reichen von „Bloggende Autopoiesis“ über „Demokratie: Blog?“ bis zu einem erschöpfenden „Warum wir keine Themen haben und warum uns das besorgen sollte“.

Seit mindestens 2 Jahren beschäftige ich mich nun mit der politischen, gesellschaftlichen und psychologischen Relevanz der verschiedenen Internetmedien. Was mich dabei stets fasziniert hat, ist die Tatsache, dass man (d.h. TheoretikerInnen wie auch BloggerInnen) zwischen einer deutschen und einer österreichischen Blogosphäre unterscheidet. Warum? Weil sich die meisten österreichischen BloggerInnen durch Events wie Blogtail, Web Montag und BarCamps kennen. Etwas, das Thomas Lohninger zu folgender Aussage verleitet hat:

Socialhack Twitter
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