Archive for the ‘ Tech & Web ’ Category

D S N – Do Something Nice!

Image representing Cliqset as depicted in Crun...
Image via CrunchBase

I planned on doing a piece on Distributed Social Networks (DSNs)for some time now but was too busy to actually write it. So when Status.net and Cliqset announced that they had integrated Salmon (a DSN protocol) I finally forced myself to sit down and write this. (I even had to re-schedule a few posts for this article to be published.)

So what are Distribited Social Networks and why should you care?
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Tropus Tumblr

Image representing Tumblr as depicted in Crunc...
Image via CrunchBase

Meistens sehe ich Tumblr als Ersatz für das langsam sterbende Relikt aus Urzeiten des Social Networkings: MySpace. Dass das nicht unbedingt stimmt, zeigen Beispiele wie iampaddy, wuuuua! oder Abtruse Goose (um nicht von goodtasteporn zu sprechen!). Dabei kann man Tumblr auch als Allegorie für die Produktion von Gesellschaft und (wissenschaftlichem) Wissen sehen.

Bei Tumblr kann man (ähnlich wie bei Kultur*) Inhalte, Verhaltensweisen und semiotische Möglichkeiten, d.h. Zeichen und Symbole betreffend, unterscheiden. Dabei dienen Verhaltensweisen und Semiotik der Sozialisation neuer Nutzer, vor allem aber der Kontextualisierung, Zensur und Produktion von Inhalten.
Zwei (einfache) semiotische Mittel möchte ich besonders hervorheben: Reblog und Like (ich gehe davon aus, dass jeder und jede versteht, worum es dabei geht. If not: have a look at this! or this!)

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„Bedaure, zu beschäftigt…“

Taken at BarCamp Miami. Summary and updates at...
Leere Blogs und keine Leser?

Mein heutiger Beitrag ist eine Spontankreation eines Posts, wie ich ihn seit etwa einigen Monaten plane, schreibe und wieder verwerfe. Daran lässt sich wohl erkennen, wie wichtig mir das Thema ist. Titel meiner Entwürfe reichen von „Bloggende Autopoiesis“ über „Demokratie: Blog?“ bis zu einem erschöpfenden „Warum wir keine Themen haben und warum uns das besorgen sollte“.

Seit mindestens 2 Jahren beschäftige ich mich nun mit der politischen, gesellschaftlichen und psychologischen Relevanz der verschiedenen Internetmedien. Was mich dabei stets fasziniert hat, ist die Tatsache, dass man (d.h. TheoretikerInnen wie auch BloggerInnen) zwischen einer deutschen und einer österreichischen Blogosphäre unterscheidet. Warum? Weil sich die meisten österreichischen BloggerInnen durch Events wie Blogtail, Web Montag und BarCamps kennen. Etwas, das Thomas Lohninger zu folgender Aussage verleitet hat:

Socialhack Twitter
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Bloggende Wissenschaft

Rewriting research„, so lautet ein sehr lesenswerter Beitrag Jannelle Wards im niederländischen Magazin The Broker. Anhand von Wikis und akademischen BloggerInnen beschreibt sie eine sich veränderte Wissenschaftskultur.
Blogs, so schreibt sie, sind eine neue Form des wissenschaftlichen Diskurses zwischen strenger Wissenschaft und ihrer öffentlichen Rezeption. Neben Research Logs und Beschreibungen des akademischen Alltags, sind vor allem Blogs wie The Chutry Experiment wichtiges Element der akademischen BloggerInnenszene. Sie sind wissenschaftlicher Diskurs in essayistischem Stil. Dabei haben Blogs unterschiedliche Funktionen. Janelle schreibt:

In a recent study of 12 group blogs, María José Luzón of the University of Zaragoza, Spain, found that they served a number of purposes, including publicizing the group and its research. They helped to create a sense of community, increasing opportunities for collaboration and providing a social outlet for members.

Solche Zitate erinnern mich an den Vorschlag eines Catalyst Think Tanks (etwas technischer hier), der StudentInnen die Möglichkeit gibt, über Web2.0 Technologien in einen eigenen, sinnvollen wissenschaftlichen Diskurs einzutreten. Angesichts dieses Artikels und meinem kürzlichen Eintreten für Open Access glaube ich, dass es Zeit für eine Re-Evaluierung dieser Idee ist.

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To link or not to link…

Blogparade Linkkultur

David Röthler hat mich auf eine neue Blog-Parade aufmerksam gemacht; das Thema: Link-Kultur, ihr Tod, ihr Leben, ihre Praxis? Dabei beantworten (österreichische) BloggerInnen vier Fragen:

  • Worin siehst Du die Gründe für die Abnahme der Verlinkungen?
  • Welche Folgen ergeben sich daraus für uns als Blogger?
  • Wie gehst Du in Deinem Blog mit Verlinkungen und Blogroll um?
  • Was können wir für ein Wiederbeleben einer aktiven Link-Kultur tun?

Darum will ich mal einen Metablogpost wagen:

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Yet another Hype-Voice

Apple Inc - Photo from my iBook
Image by Farid Iqbal via Flickr

Ich wollte es nicht; ich wollte es wirklich nicht; in diesem Hype mitschreiben. Warum ich jetzt doch tue, bleibt mir selbst ein Rätsel. Also:
Das neue Apple iPad ist bestenfalls mediokre. Es ist ein undurchdachtes, schlecht designtes Produkt und hält mitnichten mit den Innovationserwartungen der Techgemeinde mit – nicht einmal ansatzweise! Bevor ich dazu übergehe, einige Punkte zu erläutern, möchte ich vorrausschicken, dass ich generell sehr Apple kritisch eingestellt bin, aber glaube, diese bias hier recht außen vor zu lassen (abgesehen vielleicht vom Ton):

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Die Wahrheit der Semantik

Netting
Image by Oberazzi via Flickr

Web-three-point-o oder semantic web – dass buzzwords grundsätzlich englisch sind, daran haben wir uns inzwischen gewöhnt. Und auch an die katastrophale Art nach der wir im Internet nach Informationen suchen. Das semantic web, oder Internet der Bedeutungen will uns davon wieder entwöhnen. Semantische Suchmaschinen wie Wolfram|Alpha, eyePlorer oder Powerset werben damit, ‚knowledge engines‘ zu sein. Dabei stoßen sie unweigerlich auf de Saussure, Noam Chomsky und Eleonor Rosch. Genauso wichtig aber wäre eine Auseinandersetzung mit dem Sprachphilosophen John L. Austin oder mit MedientheoretikerInnen wie McLuhan! Denn es geht auch um die Frage, wie ein semantisches Internet mit einer Gesellschaft zusammenspielt, die so vom Internet abhängig ist, wie die unsere.

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