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„Bedaure, zu beschäftigt…“

Taken at BarCamp Miami. Summary and updates at...
Leere Blogs und keine Leser?

Mein heutiger Beitrag ist eine Spontankreation eines Posts, wie ich ihn seit etwa einigen Monaten plane, schreibe und wieder verwerfe. Daran lässt sich wohl erkennen, wie wichtig mir das Thema ist. Titel meiner Entwürfe reichen von „Bloggende Autopoiesis“ über „Demokratie: Blog?“ bis zu einem erschöpfenden „Warum wir keine Themen haben und warum uns das besorgen sollte“.

Seit mindestens 2 Jahren beschäftige ich mich nun mit der politischen, gesellschaftlichen und psychologischen Relevanz der verschiedenen Internetmedien. Was mich dabei stets fasziniert hat, ist die Tatsache, dass man (d.h. TheoretikerInnen wie auch BloggerInnen) zwischen einer deutschen und einer österreichischen Blogosphäre unterscheidet. Warum? Weil sich die meisten österreichischen BloggerInnen durch Events wie Blogtail, Web Montag und BarCamps kennen. Etwas, das Thomas Lohninger zu folgender Aussage verleitet hat:

Socialhack Twitter
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Bloggende Wissenschaft

Rewriting research„, so lautet ein sehr lesenswerter Beitrag Jannelle Wards im niederländischen Magazin The Broker. Anhand von Wikis und akademischen BloggerInnen beschreibt sie eine sich veränderte Wissenschaftskultur.
Blogs, so schreibt sie, sind eine neue Form des wissenschaftlichen Diskurses zwischen strenger Wissenschaft und ihrer öffentlichen Rezeption. Neben Research Logs und Beschreibungen des akademischen Alltags, sind vor allem Blogs wie The Chutry Experiment wichtiges Element der akademischen BloggerInnenszene. Sie sind wissenschaftlicher Diskurs in essayistischem Stil. Dabei haben Blogs unterschiedliche Funktionen. Janelle schreibt:

In a recent study of 12 group blogs, María José Luzón of the University of Zaragoza, Spain, found that they served a number of purposes, including publicizing the group and its research. They helped to create a sense of community, increasing opportunities for collaboration and providing a social outlet for members.

Solche Zitate erinnern mich an den Vorschlag eines Catalyst Think Tanks (etwas technischer hier), der StudentInnen die Möglichkeit gibt, über Web2.0 Technologien in einen eigenen, sinnvollen wissenschaftlichen Diskurs einzutreten. Angesichts dieses Artikels und meinem kürzlichen Eintreten für Open Access glaube ich, dass es Zeit für eine Re-Evaluierung dieser Idee ist.

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Tools um den vernetzten Workflow zu verbessern

Firefox

Firefox ist die Grundvoraussetzung, um überhaupt ins Web zu gehen (nein Internet Explorer zählt nicht!)

twitterbar

Ein Firefox-Addon, dass es einem erlaubt, direkt aus der Adresszeile zu twittern (Twitter-Account vorrausgesetzt) Weiterlesen

NGO’s und das Web2.0 (Update)

Hi, I’m back!
In letzter Zeit hat sich bei mir einiges getan. So bin ich jetzt u.a. auch bei Südwind tätig…ehrenamtlich. Da ich weder KSA (Kultur- und Sozialantrhopologie), Internationale Entwicklung, Betriebsmanagement oder ähnlich nützliches studiere, habe ich Barbara, der stellvertretenden Geschäftsführerin, vorgeschlagen, Südwind etwas Web2.0-tauglicher zu machen; ein Job, der schwerer ist, als ich dachte.

Aufgrund meiner Tätigkeit bei Südwind, habe ich auch einiges an Recherche erledigt und bin über eine sehr überraschende, um nicht zu sagen verwirrende Tatsache gestoßen: Das Web2.0 existiert im deutsprachigen NGO-Raum praktisch nicht! Warum das so verwirrend ist? Gerade für NGO’s bietet das Interaktive Web (ein Name, über dessen Wahl ich sehr unglücklich bin) unglaubliche Möglichkeiten.
Dazu habe ich einen sehr guten, übersichtlichen Webcast von socialmediapreview.de gefunden. Ein Interview mit einer Expertin auf dem Gebiet (Dr. Brigitte Reiser) mit der Essenz:
Web 2.0 ist das natürliche Tool um

  1. Transparenz (etwa bezüglich der Spenden-Verwendung) zu schaffen
  2. sich eine Identität zu verschaffen
  3. Mit Mitgliedern, Interessenten, Aktivisten, Spendern,…in aktivem Kontakt zu bleiben

Unerwähnt bleibt eines: die unendlichen Möglichkeiten, den Workflow innerhalb der Organisation zu verbessern. Etwa durch ein Intranet-Wiki, wie in diesem Post von C.G. Lynch (thestandard.com) gut beschrieben wird. In den nächsten Tagen/Wochen wird hier eine Serie von Artikeln erscheinen, die diese 4 Punkte (transparancy, identity, stakeholder-management, workflow) im Detail beleuchten und Tools dazu vorstellen werden.
Freut euch darauf und bis dahin: Viel Spaß!

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vorSHOUT

Ich habe soeben einen neuen Blog erstellt: vorSHOUT. Es geht dabei grundsätzlich darum, Gedanken schnell festzuhalten. Zwar geht es mir auch darum, diese Gedanken in einer gewissen Form zu präsentieren, es ist aber nicht das Ziel, grassroot-journalism zu btreiben. Manches von vorSHOUT wird zwar vielleicht auf vorBLOG oder vorDICHTUNG aufgegriffen werden, aber es handelt sich doch um ein eigenständiges Projekt.

"Der grübelnde Perser…"

Heute habe ich einen sehr guten und unglaublich interessanten, mich zudem sehr freuenden Artikel von der Online-Zeit gelesen – und zwar zum Thema iranischer Revolution/iranischem Untergrund. Ich selbst kenne einige Perser, die in Österreich im Exil leben und kenne einen, der eine stark frequentiert besuchte Website (iransos) betreibt. Er ist ein komischer Kauz, sehr schüchtern aber gleichzeitig etwas aggressiv. Ich hab mir mal seine Website genauer angeschaut (und zwar nicht nur, weil sie auf unserem Server gehostet ist) und ziemlich arge Dinge entdeckt. Natürlich, man hört darüber, ließt darüber in Zeitungen aber das…?! Weiterlesen