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Twiteratur

Ich habe gerade eine kleine, etwas ungewöhnliche, bei genauerer Betrachtung aber durchaus logische Twitter-Community entdeckt: Raconteur bzw. „futuristic cybercafé“. Wenn man auf den Link klickt, bemerkt man sogleich die offensichtliche Kreativität dieser Community: Sie haben die Friendlist eines Twitter-Accounts (der selbst nur 2 Updates erfuhr) als Community-Portal umfunktioniert und so eine Möglichkeit gefunden, Twitter um die heißdiskutierte Funktion der Groups zu erweitern.
Kreativ müssen sie auch sein, sind sie doch allesamt Schriftsteller – oder Twiteraten (nicht zu verwechseln mit einem anderen Neologismus: den Twiraten ;-) ). Twiteraten sind nichts anderes, als Literaten im Twitter-Format. Dass das nicht unbedingt schlecht sein muss, beweist ja bereits das Haiku, welches nicht viel länger, zumeist aber sogar kürzer als ein Twitter-Update ist.
Rein technisch gesehen, eignet sich Twitter hervorragend für (spontane) Poetry-Slams. Auch scheint mir die Hemmschwelle geringer zu sein, was bedeutet, dass sich auch Neulinge auf dem Gebiet daran wagen können, ohne sich groß zu blamieren.

Ich möchte an dieser Stelle auch noch auf einen poetologischen Ansatz eines anderen Schriftsteller, Blogger und u.a. auch Politiker hinweisen:

Einen Roman über das Individuum zu schreiben erscheint mir zusehends aussichtslos. Gedichte, die gingen ja gerade noch. Ein Gedicht ist in gewisser Weise ja auch nur ein Fragment. Am besten wären allerdings Notizen, zu Schrift erstarrte Beobachtungen, die nichts weiter sein wollen, als Fetzen einer Existenz im Individuellen ebenso wie im Gesellschaftlichen.
 (Raimund Bahr @ Journale aus dem Hades)

Ich rate wirklich dazu, den ganzen Artikel zu lesen – er ist es wert! Jedenfalls: Die Grundidee von Twitter sind doch Fragmente. Auch wenn sie nicht literarisch gedacht war, so kann es trotzdem so verwendet werden.

Ich für meinen Teil halte die Twiteratur für eine der großen künstlerischen Chancen unserer Zeit.

Google’s Markt Strategie

Ich hab hier eine Präsentation gefunden, die Google’s Marktstrategie recht anschaulich erklärt.
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus, dass Google durch verschiedene Methoden den Netzwerkverkehr auf ihre (oder seine, wenn man davon ausgeht, dass Google die Personifizierung des Bösen ist) Seiten zu erhöhen, um Werbeeinnahmen zu steigern. Die drei wichtigsten Elemente dabei sind wohl:

  • Ankauf von Konkurrenten und Innovativen Internet-Diensten
  • Forcieren des Open Webs zur Steigerung des Netzwerkeffekts auf Google’s Dienste
  • Einbinden der OpenSource-Community zwecks, Innovation, Öffentlichkeitsarbeit der Developer (als Sideeffect), und testen neuer Funktionalitäten

Leider kann ich die Präsentation nicht direkt einbinden, da wordpress.com das embedden von iframes und script-flags unterbindet! (kleiner Seitenhieb)

Sich einen online Scrivener Ersatz basteln (Zoho Notebook)

Für alle, die schon länger auf vorblog mit dabei sind, ist Scrivener kein neuer Begriff; für die meisten anderen vermutlich auch nicht. Falls doch: Eine ganz kurze Einleitung mit dem Thema „Was ist Scrivener“:

Scrivener von Literature & Latte ist ein „nicht-lineares“ Schriftsteller-Programm für den Mac. Weiterlesen

Take Care! Surveillance!

Don’t open any E-Mail attached PDF-Documents! Especially, if they appear to be sent to you by the Unrepresented Nations and Peoples Organization (UNPO). Most propably that’s not the real orgin! As reported by F-secure, the PDF document drops a file called winkey.exe to C:\Program Files\Update\ and later executes it. Despite the fact, that it is placed under „Updates“, it is not something you would want to have on your PC for it is a keylogger. Well…that’s nothing new – thousends of infected mails drop by at every mail provider – this one though is a specielity: Weiterlesen

Das Schreiben und das Internet

…bieten zusammen wunderbare möglichkeiten. Nicht nur die Möglichkeit, seine eigene Literatur einer breiten Masse zugänglich zumachen, nein, es erlaubt auch gemeinsam schreiben…und zwar sogar mit Leuten, die man gar nicht kennt Weiterlesen