Posts Tagged ‘ Schreiben ’

Panasonic PR-US750 Starallüren

Ihr habt es ja gemerkt: Ich habe mir ein digitales Diktiergerät gekauft. Zuerst möchte ich erklären, warum ich überhaupt ein Dikitiergerät – und dann auch gleich ein digitales – brauche oder glaube zu brauchen:

Habe ich tatsächlich bereits solche Starallüren? Bei Gitarristen ist es die zweite (oder gar dritte) Gitarre, bei uns Schriftstellern ein teurer Stift und ein Diktiergerät. So gesehen habe ich sie vermutlich, diese Starallüren…ich habe drei Kugelschreiber – einen für jede Art von Notiz/Schreiben: der silberne Frankfuter-Buchmesse-Kuli für „ernsthaftes Schreiben“ (etwa das notieren von Gedichten, schönen Formulierungen und dergleichen), einen uralten schweren, schwarzen (sowohl der Lack als auch die Tinte) Kuli für literarische Notizen, Beobachtungen und Aufzeichnungen zu Roman- oder Kurzgeschichten-Strukturen und zuletzt ein billiger silbener Kuli für Notizen aller anderen Art. (Und ja, mein Notizbuch ist ein kleines schwarzes Moleskine)

Und jetzt auch noch ein Diktiergerät um €100?! Weiterlesen

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Twiteratur

Ich habe gerade eine kleine, etwas ungewöhnliche, bei genauerer Betrachtung aber durchaus logische Twitter-Community entdeckt: Raconteur bzw. „futuristic cybercafé“. Wenn man auf den Link klickt, bemerkt man sogleich die offensichtliche Kreativität dieser Community: Sie haben die Friendlist eines Twitter-Accounts (der selbst nur 2 Updates erfuhr) als Community-Portal umfunktioniert und so eine Möglichkeit gefunden, Twitter um die heißdiskutierte Funktion der Groups zu erweitern.
Kreativ müssen sie auch sein, sind sie doch allesamt Schriftsteller – oder Twiteraten (nicht zu verwechseln mit einem anderen Neologismus: den Twiraten ;-) ). Twiteraten sind nichts anderes, als Literaten im Twitter-Format. Dass das nicht unbedingt schlecht sein muss, beweist ja bereits das Haiku, welches nicht viel länger, zumeist aber sogar kürzer als ein Twitter-Update ist.
Rein technisch gesehen, eignet sich Twitter hervorragend für (spontane) Poetry-Slams. Auch scheint mir die Hemmschwelle geringer zu sein, was bedeutet, dass sich auch Neulinge auf dem Gebiet daran wagen können, ohne sich groß zu blamieren.

Ich möchte an dieser Stelle auch noch auf einen poetologischen Ansatz eines anderen Schriftsteller, Blogger und u.a. auch Politiker hinweisen:

Einen Roman über das Individuum zu schreiben erscheint mir zusehends aussichtslos. Gedichte, die gingen ja gerade noch. Ein Gedicht ist in gewisser Weise ja auch nur ein Fragment. Am besten wären allerdings Notizen, zu Schrift erstarrte Beobachtungen, die nichts weiter sein wollen, als Fetzen einer Existenz im Individuellen ebenso wie im Gesellschaftlichen.
 (Raimund Bahr @ Journale aus dem Hades)

Ich rate wirklich dazu, den ganzen Artikel zu lesen – er ist es wert! Jedenfalls: Die Grundidee von Twitter sind doch Fragmente. Auch wenn sie nicht literarisch gedacht war, so kann es trotzdem so verwendet werden.

Ich für meinen Teil halte die Twiteratur für eine der großen künstlerischen Chancen unserer Zeit.

Bloggen: WLW vs. Adobe Ct (vs. Online)

Seit Vorgestern teste ich Adobe CS3 aus – Master Collection. In diesem „Kreativen Pakät 3“, wie es auf Deutsch vermutlich heißen würde, habe ich ein Programm entdeckt, welches mir bisher unbekannt und sehr interessant erscheint: Adobe Contributer. Es gibt ja viele Posts über die Tätigkeit des Bloggens: Wie man an die Sache heran gehen sollte, Was man schreiben darf/sollte – was nicht, welche Software man verwenden soll – ob überhaupt, … hier: ein weiterer.

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Das Schreiben und das Internet

…bieten zusammen wunderbare möglichkeiten. Nicht nur die Möglichkeit, seine eigene Literatur einer breiten Masse zugänglich zumachen, nein, es erlaubt auch gemeinsam schreiben…und zwar sogar mit Leuten, die man gar nicht kennt Weiterlesen

eeePC

also heute ist mein asus eeePC gekommen und erster eindruck: positiv überrascht. Wegen der Tastatur hatte ich ja einige zweifel – wer kann schon so einfach auf einer tastatur tippen, die so groß ist wie drei taschentuchpackerln nebeneinandergelegt? aber es geht, am anfang etwas erhöte konzentration aber inzwischen tipp ich beinahe fehlerfrei – nur halt etwas langsamer, was mir ja eh nichts ausmacht da ich beim schreiben ohnehin nicht runtertippe, sondern eher versuche, perfektionistisch an jeden satz heranzugehen – oder zumindest an die meisten. Weiterlesen

Immer noch nicht, aber trotzdem

 Zwar nicht dezitiertes Thema, immer noch nicht, aber angekündigt ist angekündigt…

Es war großartig! Sehr, sehr stilvoll eingerichtet, Verkleidung meist aus Holz, Tee wohin auch immer man hinkommt,…Einziges „Problem“ waren die Gäste: beinahe ausnahmslos Bonzen, was ein etwas steifes und unwohles Gefühl hervorrief. Wenn man aber draußen liegt, oder sich sonstwie nicht um den Snobismus um einen herum kümmert, ein toller Aufenthalt. Geschrieben habe ich selbst zwar kaum (war ja auch wegen dem Geburtstag meiner Freundin dort) aber doch. Gelingt es einem, sich wirklich der Umgebung hinzugeben ist es jedenfalls eine sehr kreative Umgebung. Vor allem auch danke des wunderbaren Ausblicks.

Linux und die Kreativität

Wie ich ja bereits in einem früheren Artikel die Verbindung zwischen Dichtung/Schriftstellerei und Programmieren aufgezeigt habe werdet ihr hier nun Teil einer weitern Ankündigung:

Viele Schriftsteller sind heutzutage bereits ausschließlich Computerschreibende und wenn man den Marktstatistiken glauben schenken darf sind von diesen Computerschreibenden über 85% WindowsComputerSchreiber, 10%Mac und vielleicht 3% Linux. Meine persönliche Einschätzung ist, dass etwa 80%Windows verwenden,etwas unter 20% Mac und vielleicht 0,5%Linux. Dabei ist Linux das modernste Betriebssystem mit der weltweit größten Entwickler“mannschaft“! Deshalb ist mein Plan, ein Schriftsteller-Linux zusammenzustellen. Zusammenstellen deshalb, weil ich keineswegs vor habe, wie etwa Tapani Räikkönnen (von Musix) zwei Jahre lang an einer völlig neuen Linux distribution zu arbeiten sondern eine bereits bestehende Distro mit einer eigenen Auswahl an Software versehen werde.

Für Linux-Geeks: Ich werde das Schriftsteller-Linux entweder auf Slackware/Zenwalk, Debian oder GoblinX aufbauen.